Angeln
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Posted by admin | Posted in Natur | Posted on 25-06-2010
Schlagwörter:Angelmethoden, Angeln, Fischereischein, Natur
Angelmethoden
Es gibt eine große Zahl verschiedener Methoden zu angeln. Das Prinzip ist jedoch immer gleich. Der Fisch muss an einen Haken anbeißen, an dem sich eine Schnur befindet. Somit kann er aus dem Wasser gezogen werden. Bei einigen Fischarten klappt das einfach so, bei anderen benötigt man einen Köder. Oftmals werden die Fische auch vorher noch angefüttert, um ihre Futtergier weiter zu steigern.
Bekannte Angelmethoden sind zum Beispiel das Brandungsfischen, das Meeresfischen, das Schleppfischen, das Karpfenangeln, das Eisangeln oder das Fliegenfischen.
Angeln als Naturerlebnis
Den meisten Anglern jedoch geht es gar nicht darum, so viele Fische wie möglich aus dem Wasser zu ziehen, sondern lediglich um das Erlebnis Angeln an sich. Ein entspannter Tag an einem See verspricht vor allem Ruhe und Erholung vom stressigen Alltag. Man kann in Ruhe seinen Gedanken nachhängen und muss sich nicht ständig unterhalten. Man hat die Möglichkeit, wieder ein Stück zurück zu sich selbst zu finden, während man wartet, dass man einen Fisch am Haken hat. In aller Stille und in der Nähe des Wasssers lässt es sich prima relaxen.
In Deutschland gibt es übrigens in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die meisten Angler.
Viele Angler angeln jedoch gar nicht, um die Fische später zu essen. Sie werden, nachdem sie vermessen, gewogen und fotografiert werden, wieder in die Freiheit entlassen. Dafür werden natürlich spezielle Haken verwendet, die die Fische nicht zu sehr verletzen. Diese Angelmethode ist in Deutschland allerdings bei vielen Tierschützern umstritten. Einige Bundesländer verbieten sogar das “Fangen und Freilassen”. Angeln gehen bedeutet also viel mehr als einfach nur die Route auszuwerfen.
Rechtliche Aspekte des Angeln
Zum Angeln benötigt man grundsätzlich einen gültigen Fischereischein. Diesen erhält man durch eine Ausbildung zum Fischwirt oder man absolviert eine Fischerprüfung.
Des Weiteren ist ein Gewässerschein bzw. ein Fischereierlaubnisschein nötig, der meist vom Gewässereigentümer bzw. -pächter oder bei Angelvereinen ausgestellt wird.
Außerdem sind verschiedene Gesetze zu beachten, wie das Bundesnaturschutzgesetz, das Tierschutzgesetz und die Bundesartenschutzverordnung. Vor allem in Anbetracht der insgesamt stark schrumpfenden Fischbestände sind diese Maßnahmen sehr wichtig.
Angeln ohne Genehmigung und gültige Papiere wird mit hohen Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu 2 Jahren bestraft.
